Sprachwerkstatt für drängende Gottesfragen

"Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man sprechen." (Fridolin Stier)

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Reflections on Mark 1:4 – Du musst dein Ändern leben!

Du musst dein Leben ändern! (Rainer Maria Rilke) Ausgehend von diesem Satz aus Rilkes Gedicht „Archaïscher Torso Apollos“  verfasste Peter Sloterdijk 2009 einen großen Essay unter eben diesem Titel: Du musst Dein Leben ändern!  Es geht um eine grundlegend neue Anthropologie, die den Menschen als Übenden… Weiterlesen →

Reflections on Mark 1:3 – Weggemeinschaft

Stimme eines Rufers(:) in der Wüste: Bereitet den Weg des HERRN, macht seine Trampelpfade gerade. (Markusevangelium 1,3) Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? Diese Frage passt zum heutigen Vers. Die Antwort lautet: Der eine Weg und die… Weiterlesen →

Reflections on Mark 1:2 – Wegbereiter

Wie beim Propheten Jesaja geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg ebnen wird. (Markusevangelium 1,2) Kurz vor Weihnachten schrieb Volker Lehnert auf Facebook, dass sich Mk 1 als „Prolog im Himmel“ verstehen läßt. Mk 1,2 sei als Gottes Wort an… Weiterlesen →

Reflections on Mark 1:1 – Unbestimmter Anfang

Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes. (Markusevangelium 1,1) Warum steht „Anfang“ hier ohne Artikel? Die Grammatik sagt, dass das in Überschriften und Textanfängen üblich ist und an die artikellose Zeit des Griechischen erinnert. Ich frage mich, ob es… Weiterlesen →

Fürchtet euch nicht!

Predigt im Weihnachtsgottesdienst für die Jahrgangsstufen 9 und 10 am Theodor-Fliedner-Gymnasium Wisst ihr, wovor Pfarrerinnen und Pfarrer Angst haben? – Na, zunächst mal vor den selben Dingen wie jeder andere Mensch auch: Vor schlimmen Nachrichten über Krankheit und Tod, vor Gewalt,… Weiterlesen →

Leben als Zeitkunst – Preacher Slam 2016

Mein Beitrag zum Preacher Slam 2016 der Jugendkirche Düsseldorf am 27.11.2016 in der Christuskirche Düsseldorf zum Thema „Komm Du mal in mein Alter!“

Reformation und Evangelische Schulen – Bildung als evangelisches Anliegen

Vortrag in der Stockumer Vesper am 25. November 2016 Das Thema, zu dem ich heute Abend hier eingeladen bin zu sprechen, lautet „Reformation und Evangelische Schulen – Bildung als Evangelisches Anliegen.“ Man könnte es auch kürzer fassen und sagen: Was macht eine… Weiterlesen →

Good Morning

Predigt aus der Frühschicht vor den Herbstferien Meine morgendliche Routine geht so: Nach dem Aufwachen gucke ich auf Facebook, was es so Neues gibt, lese ein paar E-Mails, öffne die Kalender-App, um eine Ahnung vom Tag zu bekommen. Dann wechsle… Weiterlesen →

Spiritualität der Störung

Jeden Tag um fünf läutet die Glocke. Dann ist es Zeit für die Vesper, und dann muss ich Raum für das Werk Gottes machen und zur Kapelle. Wenn ich das Chaos auf meinem Schreibtisch gerade ein wenig zu überblicken beginne, will ich das eigentlich lieber nicht. Schade, denke ich dann, es fing gerade an zu laufen. Wenn es nicht läuft, irritiert mich die Glocke auch. Schade, so wird es nie etwas. Meine spontane Reaktion besteht dann darin, dass ich den Gedanken, der mir gerade durch den Kopf geht, festhalten muss. Nach der Vesper erinnere ich mich bestimmt noch daran. Das ist praktisch nie so. Bin ich dann enttäuscht? Ja, aber dann tut sich immer eine neue Perspektive auf. Und vielleicht kommt ein noch viel besserer, überraschenderer Gedanke in mir auf. Wir leben daher in einer Spiritualität der Störung. Man muss bereit sein, sich immer wieder stören zu lassen.
Thomas Quartier OSB: Das Kloster im Leben. Monastische Spiritualität als Provokation, Kevelaer 2016, 82

Nachtgebet nine-eleven

Die Nacht ist bang. Gib uns, dass Frieden werde. Siehe diese arme, leidzerrissene Erde! Du Gott des Friedens, ende allen Streit. Mach uns zu Friedensboten dieser Zeit. [Jörg Zink (1991)]
Aus dem Hymnus der Komplet am 11.09.2016 (Te Deum 09/2016, 104)
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