Sprachwerkstatt für drängende Gottesfragen

"Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man sprechen." (Fridolin Stier)

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Flüchtlinge

Augenkontakt

Impuls aus der Frühschicht vor Ostern am Theodor-Fliedner-Gymnasium[1] Vor gut zwanzig Jahren hat der amerikanische Psychologe Arthur Aron eine Studie durchgeführt, in der er untersucht hat, wie Vertrautheit entsteht. Menschen, die sich vorher nie begegnet waren, mussten sich dazu (unter… Weiterlesen →

KEINE Alternative für Deutschland!

Predigt in der Frühschicht am Theodor-Fliedner-Gymnasium vom 18.03.2016 „Wer sich fragt, wie es 1930 zu den Wahlergebnissen der NSDAP kommen konnte, der braucht sich nur heute in Deutschland umzuschauen.“ – Dieser und ähnliche Kommentare waren nach dem Bekanntwerden der Landtagswahlergebnisse vom letzten… Weiterlesen →

Aufstehn, aufeinander zugehn! – Mit der Jahreslosung gegen Pegida, Dügida & Co.

Ein Schulgottesdienst für die Sekundarstufe I   Hinführung zum Thema Nach einer persönlichen Begrüßung werden die Schülerinnen und Schüler gefragt, wer etwas von „Pegida“ oder „Dügida“ gehört hat. Vielleicht finden sich Schülerinnen und Schüler, die das erklären können. Meist erzählen sie dann auch… Weiterlesen →

#AusgegebenemAnlass

Diskussionen über vermeintliche Angst vor Flüchtlingen gilt es daher immer kritisch zu hinterfragen. So existiert keine ernst- zunehmende Statistik, die beispielsweise ein Anstieg der Kriminalität um Sammelunterkünfte von Flüchtlingen in irgend- einer Weise nachweist. Solche Behauptungen basieren auf rassistischen Einstellungen und dienen dazu, Anwohner_innen gegenüber Flüchtlingen aufzuhetzen. Es gibt aber durchaus berechtigte Ängste innerhalb der Bevölkerung, beispielsweise die Angst vor einem sozialem Abstieg oder der eigenen Arbeitslosigkeit. Diese Befürchtungen haben jedoch nichts mit Flüchtlingen oder deren Sammelunterkünften zu tun. Sie werden erst durch rassistische Argumentationsmuster mit der Fluchtthematik verbunden. In Diskussionen müssen die Ängste der Bevölkerung von der Fluchtthematik getrennt werden. Hilfreich ist hierbei, direkt nach den Befürchtungen der Menschen zu fragen und sie anschließend darauf hinzuweisen, dass diese durchaus unabhängig von den Flüchtlingen bestehen und soziale statt nationalistische Lösungen verlangen.
"Was tun, damit’s nicht brennt?" Leitfaden zur Vermeidung von rassistisch aufgeladenen Konflikten im Umfeld von Sammelunterkünften für Flüchtlinge

Hier geht’s zur Online-Handreichung.

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