Beit Jala und Jerusalem, 15. Oktober 2019

Der Tag beginnt mit der Schulandacht in Talitha Kumi. Alle 500 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule nehmen daran teil. Heute findet sie auf Arabisch statt. Doch bevor die Andacht beginnt, wird – wie zu Beginn eines jeden Schultags an jeder palästinensischen Schule – die Nationalhymne gesungen. Die Andacht besteht aus einer liturgischen Eröffnung, einem Lied, Schriftlesung, Ansprache, Gebet und Segen. Das ist auch ohne Arabisch-Kenntnisse zu erkennen. „Beit Jala und Jerusalem, 15. Oktober 2019“ weiterlesen

Ölberg und Khirbet Qumran, 17. Oktober 2019

Talitha Kumi hat das Ernterecht für 150 Olivenbäume auf dem Ölberg und diese Woche beginnt die Olivenernten. Zusammen mit den Volontären und einer Schulklasse fahren wir auf das Gelände des Auguste-Viktoria-Hospitals des Lutherischen Weltbundes, auf dem die Olivenbäume stehen. Die Stimmung in den Bussen ist angespannt, weil nicht klar ist, ob der Grenzübertritt funktionieren wird. Heute geht aber alles gut. „Ölberg und Khirbet Qumran, 17. Oktober 2019“ weiterlesen

Jericho, Jordan und Totes Meer, 18. Oktober 2019

Heute ist Freitag, d.h. es ist keine Schule und uns steht der gesamte Tag für Ausflüge zur Verfügung. Dankenswerterweise nimmt uns die Gruppe des Schulreferats Duisburg/Niederrhein unter der Leitung von Jan Christofzik mit auf ihre heutige Tagestour. Bevor es losgeht muss aber erst ein Problem gelöst werden. Der Busfahrer besteht auf der Strecke durch Israel, der Guide hat aber keine Erlaubnis zum Grenzübertritt. „Jericho, Jordan und Totes Meer, 18. Oktober 2019“ weiterlesen

Von Gmund nach Kreuth (22,7 km, 559 Höhenmeter)

Die Tour begann im strömenden Regen. Gut, dass ich nicht – wie zuerst geplant – auf die Regenhose verzichtet habe. In der Bayrischen Oberlandbahn hatte ich Gelegenheit die komplette Regenausrüstung anzulegen, bevor ich dann 30 Sekunden nach dem Aussteigen komplett nass war. Erst habe ich mich geärgert, aber dann gedacht: „Dieses Mal ist das Wetter die Herausforderung.“ Gut, ich hätte auch einfach eine halbe Stunde warten können, bis der Regen aufgehört hat, aber das habe ich nicht getan. „Von Gmund nach Kreuth (22,7 km, 559 Höhenmeter)“ weiterlesen

Von Achenkirch nach Eben (16,5 km, 536 Höhenmeter)

Die größte Sehenswürdigkeit am Achensee ist der See selbst. Tirols größter See liegt auf einer Höhe von rund 930 Metern, ist 10 km lang und bis zu 133 Meter tief. Wie ein Fjord bettet er sich in das Rofangebirge im Osten und das Karwendelgebirge im Westen.

(Die Alpenüberquerung. Kompass Wandertouren Karte 2556, Innsbruck 2019)

Dem kann ich mich nur anschließen. Die Etappe ist einfach traumhaft schön. Am nördlichen Seeufer geht es rauf auf den Geisalmsteig, der am Steilufer des Sees entlang führt. „Von Achenkirch nach Eben (16,5 km, 536 Höhenmeter)“ weiterlesen